Nach dem wir unsere Homepage auf den neusten Stand gebracht hatten, begann Nicole, eine Homepage für die Damenriege Auenstein zu gestalten, das Ergebnis findet ihr unter www.DRAuenstein.nicoledidi.ch (das "www." muss man nicht umbedingt eingeben), während Didi an unserer DVD-Datenbank arbeitete, in der die gesammelten DVDs von uns, Fabi und Nicoles Brüder archiviert sind. Natürlich gingen wir auch immer noch fleissig rennen!
Am Donnerstagabend gingen wir dann wieder einmal
ins Kino. Schon lange haben wir gespannt auf den Film "Along
came Polly" mit Ben Stiller und Jennifer Aniston
gewartet und fanden ihn wie eigentlich alle Ben Stiller Filme
extrem witzig! Am Karfreitag gönnten wir uns dann
buchstäblich einen Freitag. Wir beschlossen, unseren
"Hausberg" zu erkunden, den Mount Eden. Mount Eden ist
einer von Aucklands unzähligen erloschenen Vulkanen. Der
Spaziergang auf den Kraterrand hoch war sehr schön, und wir
fühlten uns fast ein bisschen wie in den Schweizer Alpen,
denn wir mussten ständig aufpassen, dass wir nicht in
Kuhfladen hineinstanden. Mitten in Auckland weideten Kühe
und Schafe! Die Aussicht zuoberst war leider nicht ganz ideal,
der Himmel war etwas bedeckt, dafür waren wir umso
beeindruckter, vom ziemlich tiefen und noch gut erhaltenen Krater
des ehemaligen Vulkanes. Am Samstagabend gingen wir dann noch
einmal ins Kino. Im Fernsehen hatten wir schon mehrfach den
Trailer zu "Secret Window" mit Johnny Depp und John
Turturro gesehen und gingen so mit grossen Erwartungen ins Kino.
Diese wurden dann jedoch nicht ganz erreicht, obwohl der Film ein
sehr überraschendes Ende hatte, aber leider war eben gerade
dieses nicht ganz überzeugend.
Am Sonntag war dann Ostern. Wir beschlossen, zum
Frühstück ein paar Eier hart zu kochen. Damit es nicht
bloss einfache Eier waren, haben wir sie uns sogar gegenseitig
angemalt, so dass wir richtige Ostereier
"tütschen" konnten. Osterhasen hatten wir dieses
Jahr leider keine, dafür haben wir von Chelsea einige
Marshmellow Ostereier und andere Bonbons erhalten, mmmh! Am
Nachmittag besuchten wir das Museum of Transport and Technology.
Das ist so eine Art Mischung zwischen Verkehrshaus und
Ballenberg. Allerdings war die Ausstellung ziemlich veraltet und
nicht sehr "anmächelig" präsentiert. Trotzdem
fanden wir zwei kleine Highlights: Der Tactile-Dome und eine
Ausstellung über den menschlichen Körper. Der
Tactile-Dome war ein Labyrinth im Stockdunkeln in dem man
über verschiedene Materialien kriechen, gehen, rutschen oder
klettern und den Weg ertasten musste. Zum Glück hatte es
keine Verzweigungen, denn es war schon so ziemlich schwer, weil
man sich manchmal bücken, eine kleine Leiter hoch klettern
oder eine Rutschbahn runter rutschen musste. Man konnte am
eigenen Leibe, mit welchen Problemen sich blinde Menschen
herumschlagen müssen. Die Ausstellung über den
menschlichen Körper war sehr modern und interaktiv. Zwar
lernten wir nichts neues, denn die Ausstellung war wohl eher
für ein jüngeres Publikum gedacht, dafür gab es
aber noch einige kleine Spiele zum spielen. Zum Beispiel konnte
man den Darm eines Erwachsenen herausziehen und messen, oder man
konnte auf einem Computer gegeneinander ein Sperma-Wettrennen
spielen, in dem es darum ging, wer zuerst in das weibliche Ei
eindringt und befruchtet. Am Abend versteckten wir uns dann noch
gegenseitig ein Marshmellow-Ei. Wir fanden es ziemlich komisch,
Ostern im Herbst zu feiern, nirgends blühten die
Osterglocken…
Am Ostermontag war auch hier in Neuseeland ein
Feiertag. Wir gingen dann gegen Abend ins tolle Hallenbad hier in
der Nähe. Wir waren nur ganz kurz im Becken mit dem
Wellenbad, als wir über Lautsprecher informiert wurde, dass
alle raus müssen, weil es einen "Unfall" gegeben
habe. Wir sahen dann einen Jungen, der sich mit einem schmerz
verzehrten Gesicht einen Lappen ans Bein drückte. Wir
vermuten deshalb, dass er ins Wasser geblutet hat, und sie
deshalb das Becken reinigen mussten, was die Bademeister mit
einer Art Unterwasserstaubsauger machten. Wir genossen so einfach
das Bad im sehr schön warmen Spa und gingen auch noch ins
Dampfbad und in die Sauna. Zum Znacht machten wir uns dann ein
Raclette, das heisst, eigentlich eher ein Raclette-Auflauf mit
Käse und "Gschwellti", aber es schmeckte genau so
wie Raclette, mmmh!